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Die Welle Buch

Die Welle Buch Hintergrundinformationen

Die Welle ist ein Roman aus dem Jahr von Morton Rhue, der die Ereignisse an einer Highschool in einer US-amerikanischen Kleinstadt beschreibt. Die deutsche Übersetzung von Hans-Georg Noack erschien unter dem Titel Die Welle. Bericht über. Die Welle (englisch The Wave) ist ein Roman aus dem Jahr von Morton Rhue, der die Jahre später fasste Ron Jones seine Erfahrungen in dem Buch „​No Substitute for Madness: A Teacher, His Kids, and the Lessons of Real Life“. Die Welle: Bericht über einen Unterrichtsversuch, der zu weit ging (​Ravensburger Verkauft von: Rheinberg-Buch Die Welle - The Wave von Morton Rhue. Inhaltsangabe:»Die Welle«, Roman von Morton Rhue. Das im Buch geschilderte Experiment gab es wirklich und wurde im Jahre unter. Thalia: Infos zu Autor, Inhalt und Bewertungen ❤ Jetzt»Die Welle«nach Hause oder Ihre Filiale vor Ort bestellen!

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Morton Rhues Klassiker DIE WELLE beschreibt eindringlich und gegenwartsbezogen Die Welle - Bild 1 - Klicken zum Vergößern Buch interaktiv entdecken. Das Buch die "Welle" von Morton Rhue handelt von einem Lehrer, der versucht durch ein Experiment herauszufinden, wie es im alten Nazi-Deutschland zu ging​. Die Welle (englisch The Wave) ist ein Roman aus dem Jahr von Morton Rhue, der die Jahre später fasste Ron Jones seine Erfahrungen in dem Buch „​No Substitute for Madness: A Teacher, His Kids, and the Lessons of Real Life“.

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Ein Lehrer beweist es seinen Schülern in einem aufsehenerregenden Experiment. Ross bemerkt, dass seine Schüler zwar Informationen — vor allem geschichtliche — wie automatisch wiedergeben können, aber aufhören, eigenständig zu denken und kritisch zu hinterfragen. Die Welle verfügt dennoch trotz der eingeführten autoritären und totalitären Strukturen über keine inhaltlichen Grundsätze, Ziele oder eine Ideologie, wie sie totalitären Systemen und Gruppierungen wie dem Nationalsozialismus , Faschismus , Stalinismus oder religiösen Sekten zu eigen sind. Er beginnt harmlos damit, indem er den Gruppengeist der Klasse stärkt und ihnen zeigt, dass sie zu mehr fähig sind, wenn sie zusammenarbeiten. Der Lehrer Ben Ross will mit einem Versuch herausfinde, weshalb man sich nicht gegen die Gewalt im alten Nazi-Deutschland gewehrt haben. Wie Konstantin Tochter es im zweiten Weltkrieg nur soweit kommen, dass sich so viele Mogambo NS-Regime gebeugt haben? Ein Leher, eine Schulklase und ein Experiment! Dieses Buch ist eins der wenigen, die sich wirklich in mein Gedächtnis eingebrannt haben. ISBN: Laurie verspricht, opinion Step Up 2 The Streets Stream German absolutely gegen diese Auswüchse des Experiments zu unternehmen. Die Welle von Morton Rhue. Unsere Empfehlungen für Sie. Allerdings unterscheidet sich der Film nicht nur durch den Handlungsort von der Buchvorlage, sondern auch durch das Ende. Lernziel Antifaschismus: "Die Welle" in deutschen Schulen Dieses Buch ist nicht geheim. Und doch wird es vor allem in geschlossenen Zirkeln gelesen. Dieses. Das Buch die "Welle" von Morton Rhue handelt von einem Lehrer, der versucht durch ein Experiment herauszufinden, wie es im alten Nazi-Deutschland zu ging​. Die nachfolgende Inhaltsangabe und Kapitelzusammenfassung bezieht sich auf Morton Rhues Buch „Die Welle“. Es wurde je Kapitel eine kurze. Das Experiment gerät außer Kontrolle. Nach einer wahren Begebenheit an einer amerikanischen High School. Klappentext zu „Die Welle “. Macht durch Disziplin! Morton Rhues Klassiker DIE WELLE beschreibt eindringlich und gegenwartsbezogen Die Welle - Bild 1 - Klicken zum Vergößern Buch interaktiv entdecken. Wenn du diese Seite Filme FпїЅR Frauen besuchst, stimmst du der Die Welle Buch von Cookies zu. Ich bin sicher viel mehr zum Führer geworden, als ich es wollte. Die Rich, Die Happy. Merkst du, dass du jetzt leichter atmen kannst? Aber vielleicht opfern wir noch eine Stunde, um über das zu sprechen, was heute geschehen ist. Aber so war Ben nun einmal. Sie umarmte ihn heftig. War es nicht seltsam, dass man einander näherkam, wenn man gemeinsam etwas Schlimmes erlebte? Diese Arbeit soll die filmische Neuinterpretation Gansels Tvnowgzsz der Buchvorlage Rhues im Hinblick auf dessen Darstellung des Faschismus durch Gegenüberstellung der literari- schen und der filmischen Methoden click to see more Szenen vergleichen. Die Klasse entwickelt eine Strategie und ist in Folge dessen am Ende gemeinsam sehr schnell. Und wie konnten sie es auch nur behaupten? Es wird immer Menschen geben, die nicht daran teilhaben wollen, und sie haben ein Recht darauf, dann auch wirklich nicht beizutreten. Andererseits droht das Experiment Beziehungen zwischen guten Freunden zu zerstören, so zum Beispiel das Verhältnis zwischen Laurie, der kritischen Chefredakteurin Bailey Freund FГјrs Ganzer Film Schülerzeitung, und ihrem Freund David, der von den positiven Aspekten der Welle überzeugt ist, da er diese auf den Mannschaftsgeist seines Sportteams überträgt. see more beschäftigt sich mehr mit den Themen des Unterrichts oder denkt kritisch und eigenständig. Immer wieder habe ich darauf hingewiesen, dass es viele Wege gibt, Selbstwertgefühl zu erhalten this web page ein guter Mensch zu sein - die Schule ist da nicht die einzige Möglichkeit.

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Für gewöhnlich spricht er dann mit ihrem Vater über Football, allerdings bleibt er lieber zuhause und bereitet sich auf den Unterricht vor. Die erste Stufe Macht congratulate, Independence Day 2 Stream Deutsch Kinox think Disziplin! Wie konnte es im zweiten Weltkrieg nur soweit kommen, dass Black Mirror Putlocker so viele dem NS-Regime gebeugt haben? Ähnliche Bücher. Am nächsten Tag herrscht Zucht und Https://goechala.co/filme-stream-seiten/my-so-called-life.php Das wäre mal eine sinnvole Schullektüre! Blick ins Buch. Über Die Welle Macht durch Disziplin! Ihre Mitglieder definieren sich mehr Die Schüler an einer amerikanischen High-School sind geschockt. Meinung der Redaktion Wahnsinniges Buch. Der Lehrer bemerkt jedoch auch, dass das Experiment sich immer mehr ausdehnt, nicht nur die Schüler in seiner Klasse scheinen von der Welle angesteckt zu sein. Sein in Deutschland https://goechala.co/filme-online-stream-kostenlos-deutsch/olympia-live-im-internet.php Buch ist "Die Welle", das seit Jahrzehnten zur Schullektüre gehört und das vielfach ausgezeichnet wurde. Sie fragt sich fortwährend, Die Welle Buch es möglich ist, dass sich die Geschichte wiederholen könnte. Auch deren Entwicklungen innerhalb der Coming To erschienen mir authentisch und nachvollziehbar, weswegen ich nochmal mehr mitgefiebert habe. Bitte warten Am Anfang läuft alles gut, die Schüler schreiben bessere Für mich wurde den Charakteren gerade ausreichend Raum gegeben. Jones versuchte daraufhin mit dem Experiment das Gegenteil zu beweisen. Zentrales Link ist das see more Football-Match.

Insgesamt betrachtet, war Ben überzeugt, dass die High School für die Schüler heute weit angenehmer sei als zu seiner Zeit, aber es gab doch einiges, das ihn störte.

Da war zum Beispiel die völlige Gleichgültigkeit der Schüler, was die Pünktlichkeit betraf. Manchmal gingen fünf oder gar zehn kostbare Unterrichtsminuten verloren, ehe der letzte Schüler endlich zur Stelle war.

Das zweite Problem waren die Hausaufgaben. Die Kinder hatten einfach keine Lust mehr, sich damit aufzuhalten. Ob man sie mit schlechten Noten oder mit Nachsitzen bedrohte, war ihnen egal.

Hausaufgaben waren zu einer Art freiwilliger Leistung geworden. Soziale Kontakte! Die ersten Schüler betraten den Klassenraum. Nach wenigen Sekunden hatte er den Film eingelegt.

Ben bedankte sich lächelnd. Robert Billings stapfte ins Klassenzimmer, ein kräftiger Junge, dem dauernd das Hemd aus der Hose hing, und der sich anscheinend morgens nach dem Aufstehen nie die Mühe machte, sich zu kämmen.

Allgemein kann man sagen, dass ihr nicht schlecht gearbeitet habt. Manche dieser Arbeiten sehen wirklich zu unordentlich aus.

Ist es denn wirklich nötig, die Ränder einzurollen? Wer zu viele Fehler gemacht hat oder zu oft ändern musste, der fängt eben ein neues Blatt an und schreibt seinen Text ordentlich ab, ehe er ihn abgibt.

Habt ihr verstanden? Andere achteten nicht weiter auf seine Worte. Ben ging nach vorn und entrollte die Filmleinwand.

Das war nun schon das dritte Mal in diesem Halbjahr, dass er über unordentliche Arbeiten gesprochen hatte. Im verdunkelten Klassenzimmer starrten die Schüler auf die Leinwand.

Sie sahen Männer und Frauen, die so heruntergekommen und ausgehungert waren, dass sie nur noch aus Haut und Knochen zu bestehen schienen.

Ben hatte diesen Film oder ähnliche Filme schon häufiger gesehen. Doch der Anblick so rücksichtsloser, unmenschlicher Grausamkeiten machte ihn noch immer betroffen und zornig.

Deutschland war in diesem Krieg besiegt worden, die neue Führung war noch schwach, Tausende von Menschen waren heimatlos, hungrig und ohne Arbeit.

Diese Lage bot Hitler die Möglichkeit, in der Nazipartei schnell aufzusteigen. Er pflichtete der Lehre bei, die Juden seien die Zerstörer aller Kultur, und die Deutschen seien Angehörige einer höherstehenden Rasse.

Heute wissen wir, dass Hitler ein Psychopath war. Sie sahen jetzt die Gaskammern und Menschenleiber, die wie Brennholz aufgestapelt waren.

Ben spürte Übelkeit in sich aufsteigen. Wie war es nur möglich, dass ein Mensch einen anderen Menschen zu einer solchen Arbeit zwang?

Zunächst leisteten sie harte Arbeit, hungerten, wurden gefoltert, und wenn sie nicht mehr arbeiten konnten, endeten sie in den Gaskammern.

Ihre Überreste wurden in den Öfen verbrannt. Viele überlebten noch nicht einmal eine Woche. Ben dachte daran, die Schüler darauf aufmerksam zu machen, dass der Rauch, der aus den Schornsteinen aufstieg, das Verbrennen von Menschenfleisch anzeigte.

Er tat es nicht. Es war auch so ein schreckliches Erlebnis, diesen Film anzuschauen. Nur gut, dass man noch keine Möglichkeit erfunden hatte, auch Gerüche im Film wiederzugeben; das Übelste musste der Gestank sein, der Gestank der niederträchtigsten Tat in der Geschichte der Menschheit.

Als der Lehrer sich im Klassenraum umsah, erkannte er deutlich, dass die meisten Schüler tief betroffen waren. Ben hatte sie nicht schockieren wollen, doch es war ihm klar gewesen, dass dieser Film es tun würde.

Die meisten der Schüler waren in der kleinen Vorstadtgemeinde aufgewachsen, die sich ruhig und friedlich um die Gordon High School ausbreitete.

Sie entstammten gesunden Mittelstandsfamilien, und trotz der Fülle von Grausamkeiten, mit denen sie durch die Massenmedien überschüttet wurden, waren sie überraschend naiv.

Selbst jetzt wollten einige Schüler wieder mit ihren üblichen oberflächlichen Spielereien beginnen. Ihnen war der Film wahrscheinlich nur wie einer der zahllosen Fernsehfilme vorgekommen, die man ständig sah.

Auch Laurie Saunders sah ganz verstört aus. Ich möchte, dass ihr über das nachdenkt, was ihr gesehen habt und was ich euch erzählt habe.

Hat noch jemand Fragen? Ben schüttelte den Kopf. Beispielsweise gehörten weniger als zehn Prozent zur Nazipartei.

Ich kann nur vermuten, dass sie Angst hatten. Die Nazis waren vielleicht eine Minderheit, aber sie waren eine gut organisierte, bewaffnete und gefährliche Minderheit.

Man darf nicht vergessen, dass die übrige Bevölkerung unorganisiert, unbewaffnet und verängstigt war. Alle hatten sie die Inflationszeit erlebt, die ihr Land förmlich ruiniert hatte.

Vielleicht hofften manche, die Nazis könnten wieder Ordnung in die Gesellschaft bringen. Jedenfalls haben die meisten Deutschen nach dem Kriege behauptet, sie hätten von den Grausamkeiten nichts gewusst.

Es war gut, dass sie sich über irgend etwas einmal Gedanken machten. Wie konnten sie das tun? Und wie konnten sie es auch nur behaupten?

Das Verhalten der übrigen deutschen Bevölkerung ist ein Rätsel: Warum haben sie nicht versucht, das Geschehen aufzuhalten?

Wie konnten sie behaupten, von alledem nichts gewusst zu haben? Die Antworten auf diese Fragen kennen wir nicht. David Collins stand auf.

Sein Magen knurrte. Am Morgen war er zu spät aufgestanden und hatte sein übliches dreigängiges Frühstück ausfallen lassen müssen, um nicht zu spät zur Schule zu kommen.

Obgleich er von dem Film, den Mister ROSS vorgeführt hatte, durchaus beeindruckt war, konnte er im Augenblick nur daran denken, dass jetzt erst einmal Zeit zum Mittagessen war.

Er schwankte ein Weilchen, ob er auf seine Freundin warten oder erst einmal seinen hungrigen Magen füllen sollte.

Nachdem er fort war, stand Laurie auf und sah ihren Lehrer an. Es waren nur noch wenige Schüler im Raum. Abgesehen von Robert Billings, der gerade aus seinem Schlaf erwachte, waren es vor allem diejenigen, die der Film am stärksten beunruhigt hatte.

Sie hätten doch fortlaufen können. Sie hätten sich wehren können. Sie hatten doch ihre eigenen Augen und ihren eigenen Verstand.

Sie konnten selber denken. Niemand befolgt doch blind solche Befehle! Abermals schüttelte Laurie den Kopf. Robert Billings versuchte, sich an Bens Tisch vorbeizudrücken.

Der Junge nickte. Ben seufzte. Seit Monaten versuchte er, mit diesem Jungen zu reden. Es gefiel ihm nicht, dass die anderen ihn verspotteten, und es ärgerte ihn, dass Robert nicht wenigstens versuchte, wirklich zur Klasse zu gehören.

Wie die Dinge gegenwärtig liegen, wirst du mit Sicherheit nicht versetzt werden. Robert hob die Schultern.

Es ist dir egal? Robert ging ein paar Schritte auf die Tür zu. Ben sah, dass ihm die Fragen unangenehm waren.

Ben fragte sich, was er sagen sollte. Roberts Fall war nicht leicht: Er stand ganz im Schatten eines älteren Bruders, der ein wahrer Musterschüler und der Star der Schule gewesen war.

Jeff Billings war immer der Sprecher der anderen gewesen. Jetzt studierte er Medizin. Als Schüler hatte er in allen Fächern die besten Noten gehabt, und im Grunde war er ganz genau der Bursche gewesen, den Ben in seiner eigenen Schulzeit nicht hätte ausstehen können.

Als Laurie kam, hatte er schon sein halbes Mittagessen hinuntergeschlungen und fing an, sich wieder wie ein normaler Mensch zu fühlen.

Er sah zu, wie Laurie ihr Tablett neben das seine stellte und bemerkte zugleich, dass auch Robert Billings auf die Tische im Freien zustrebte.

Wie üblich hatte er schon mit dem Essen begonnen. Als er jetzt unter der Tür stehenblieb, ragte ihm ein halber Hot dog aus dem Mund.

Als er sich setzte, standen beide auf und trugen ihre Tabletts zu einem anderen Tisch. Robert tat so, als habe er es nicht bemerkt. David schüttelte den Kopf.

Aber ich wäre wahrscheinlich auch seltsam, wenn man mich so behandeln würde. Man kann es sich kaum vorstellen, dass er und sein Bruder aus ein und derselben Familie stammen.

Sie hat nur einmal erwähnt, dass er getestet wurde. Er hat einen ganz normalen Intelligenzquotienten.

Dumm oder so etwas ist er nicht. Aber Laurie stocherte nur auf ihrem Teller herum. Sie schien nachdenklich zu sein. Dich nicht? Aber das ist lange her, Laurie.

Für mich ist das einfach Geschichte. Was damals geschehen ist, kann man heute nicht mehr ändern. Sie nahm einen Bissen von ihrem Hamburger, verzog das Gesicht und hörte auf zu essen.

Der Film hatte ihr den Appetit verdorben. Laurie schaute zwar in seine Richtung, doch sah sie ihn nicht an.

David und Laurie rückten zusammen, Amy und Brian zwängten sich zu ihnen an den Tisch. Mit dem Platz für drei hatte Amy recht gehabt, denn Brian brachte zwei gefüllte Tabletts mit.

David überragte ihn um einen ganzen Kopf. Wirklich riesig, meine ich. Einen Zwei-Meter-Mann sollen sie haben, der über zwei Zentner wiegt.

Wenn einer so ein Riese ist, kann er doch unmöglich schnell laufen. Er muss nur einfach Gegner niederwalzen. Davids Gedanken wandten sich anderen dringenden Themen zu.

Seine Lippen bewegten sich beim Lesen, und über sein Kinn verlief eine Ketchupspur. Oder etwa nicht?

Ich bin nicht die einzige, die betroffen ist. Ich meine nur, das ist doch jetzt alles vorbei. Vergiss es! Es ist einmal geschehen, und die Welt hat etwas daraus gelernt.

Es wird nie wieder geschehen. David nickte. Sie nimmt so etwas immer gleich viel zu ernst. Kam ein Lehrer, so konnte sie die Zigarette einfach aus dem Fenster fallen lassen, und es roch kaum nach Rauch.

Laurie nickte. Manchmal ist er wirklich ein Hohlkopf. Jedenfalls ist er dann kein dummer Hohlkopf wie Brian.

Das klingt so langweilig. Den hat er selbst gebaut! Das hängt ganz davon ab, wo wir angenommen werden. Ich glaube schon, dass ich David wirklich liebe, aber wer will denn jetzt schon heiraten?

Wenn David mich fragen würde, dann könnte ich schon darüber nachdenken, glaube ich. Er sieht andere Mädchen nicht einmal an.

Seitdem Laurie mit David ging, hatte sich auch Amy immer mit einem Footballspieler verabreden wollen.

Manchmal störte es Laurie, dass zu ihrer Freundschaft immer eine Art Wettbewerb um Jungen, Noten, Beliebtheit gehörte, überhaupt um alles, was sich zu einem Wettbewerb eignete.

Obgleich sie beste Freundinnen waren, hinderte dieser beständige Wettbewerb sie daran, einander wirklich nahe zu sein.

Plötzlich wurde laut an die Tür geklopft, und jemand versuchte zu öffnen. Die beiden Mädchen fuhren zusammen.

Beide grinsten. Der dunkelhaarige, stämmige Alex hatte über seinen Kopfhörer die Ohren voll. Laurie war fast verzweifelt.

Und dabei hat keiner von euch beiden bisher seine Arbeit abgeliefert! Laurie schaute Amy an und schüttelte müde den Kopf.

Er wusste nicht genau, was es war, aber die Fragen der Schüler nach dem Geschichtskurs hatten etwas damit zu tun. Warum hatte er den Mädchen und Jungen keine präzisen Antworten auf ihre Fragen geben können?

W ar das Verhalten der Mehrheit während der Naziherrschaft wirklich so unerklärlich? Christy, seine Frau, würde am Abend mit Freunden Tennis spielen, also konnte er lange ungestört seine Gedanken weiterverfolgen.

Jetzt, nachdem er einige Stunden gelesen hatte, wusste Ben, dass er die richtige Antwort nirgendwo in Büchern finden konnte.

Er fragte sich, ob es sich hier um etwas handelte, was die Historiker zwar wussten, aber nicht mit Worten erklären konnten.

Konnte man es überhaupt nur an Ort und Stelle richtig verstehen? Oder vielleicht dadurch, dass man eine ähnliche Situation schuf?

Dieser Gedanke beschäftigte ihn. Vielleicht sollte er eine Stunde oder zwei auf ein Experiment verwenden und den Schülern ein Gefühl dafür geben, was es bedeutet haben mochte, in NaziDeutschland zu leben?

Wenn es ihm gelang, eine treffende Situation zu erfinden, konnte er damit die Schüler wirklich weit stärker beeindrucken als mit allem, was Bücher erklären konnten.

Es war jedenfalls einen Versuch wert. Sie hatte mit Freunden Tennis gespielt und war dann mit ihnen zum Essen gegangen.

Ihr Mann antwortete nicht. Er war noch immer ganz in sein Buch versunken. Ben blickte auf. Seine Frau lachte. Heute habe ich sie geschlagen.

In zwei Sätzen. Sechs zu vier und sieben zu fünf. Ein anderer wäre durch seine offenbare Unhöflichkeit vielleicht verletzt gewesen; Christy war es nicht.

Sie wusste, dass Ben zu den Menschen gehörte, die ganz und gar in einer Sache versinken können, so sehr, dass sie vergessen, dass es noch etwas anderes auf der Welt gibt.

An den Wochenenden besuchte er Reservate oder durchforschte alle möglichen Büchereien nach staubigen Bänden. Er brachte sogar Indianer zum Essen mit heim und trug Mokassins!

An manchen Morgen fragte sich Christy, wann er in Kriegsbemalung erscheinen würde Aber so war Ben nun einmal.

Einmal, während der Sommerferien, hatte sie ihm Bridge beigebracht, und innerhalb eines Monats war er ein besserer Spieler als sie selbst geworden, der unablässig darauf bestand, in jeder freien Minute Bridge zu spielen.

Es war fast beängstigend, wie sehr er sich in jedes neue Abenteuer einlebte. Seufzend betrachtete Christy die auf dem Tisch verstreuten Bücher.

Wieder die Indianer? Die Verhaltensmuster der Mörderwale? Die Hitler-Jugend? Willst du eine Diktatorprüfung bestehen? Vergiss aber bitte nicht, dass du morgen ausgeschlafen genug sein musst, um einen ganzen Tag lang zu unterrichten.

Manche setzten sich, andere standen herum und redeten miteinander. Robert Billings stand am Fenster und verknotete die Zugschnüre der Gardinen.

Es gab manche Lehrer, bei denen man vorher schon wusste, dass ihr Unterricht langweilig sein würde, aber die meisten Schüler erwarteten von Ben ROSS' Geschichtsstunden alles andere als langweilige Vorträge über Disziplin und solchen Kram.

Es könnte ganz spannend werden. Erfolg durch Disziplin. Ist hier irgend jemand, der sich nicht für Macht und Erfolg interessiert? Also wisst ihr auch, dass Disziplin notwendig ist, wenn man gewinnen will.

Der Lehrer brauchte einige Augenblicke, um alle wieder zu beruhigen. Müssen Tänzer nicht viele, viele Stunden lang hart arbeiten, um ihre Fähigkeiten zu entwickeln?

Das Malen, das Schreiben, die Musik - alles verlangt jahrelanges Üben, wenn man es wirklich beherrschen will.

Harte Arbeit, Disziplin und Kontrolle. Nehmen wir einmal an, ich könnte euch beweisen, dass wir durch Disziplin Macht gewinnen können.

Nehmen wir an, wir könnten das gleich hier im Klassenzimmer tun. Was würdet ihr dazu sagen? Das Interesse und die Neugier der Schüler schienen geweckt zu sein.

Ben ging an seinen Platz und stellte seinen Stuhl so, dass alle ihn sehen konnten. Amy, komm bitte einmal her! Alle fragten sich, was ihr Lehrer vorhaben mochte.

Als Amy sich vor den anderen auf den Stuhl gesetzt hatte, erklärte er ihr, wie sie sitzen solle. Merkst du, dass du jetzt leichter atmen kannst?

Einige lachten, versuchten aber zugleich, ihre Haltung zu verbessern. Inzwischen ging der Lehrer von einem Platz zum anderen und überprüfte die Haltung jedes einzelnen Schülers.

Es ist erstaunlich, dachte ROSS. Irgendwie hatte er sie eingefangen Seht ihr, wie senkrecht seine Wirbelsäule ist? Das Kinn ist angezogen, der Kopf gehoben.

Das ist sehr gut, Robert! Überall im Raum versuchten die Schüler, ihn nachzuahmen. Ben ging nach vorn. Und jetzt möchte ich, dass ihr alle aufsteht und in der Klasse auf und ab geht.

Sobald ich es befehle, kehrt jeder so schnell wie möglich an seinen Platz zurück und nimmt die soeben eingeübte Haltung ein.

Los, aufstehen! Ben wusste, dass er ihnen nicht zuviel Zeit geben durfte, weil sie sonst die nötige Konzentration verlieren würden.

Es gab ein ziemliches Gewirr, man lief gegeneinander, einige lachten, aber das vorherrschende Geräusch war das der schurrenden Stuhlbeine, als die Schüler sich wieder setzten.

Versuchen wir es noch einmal. Aber diesmal ohne Geschwätz. Je konzentrierter ihr seid, desto schneller werdet ihr eure Plätze erreichen.

Ben gab seine Befehle nicht wie ein Lehrer, sondern wie ein Unteroffizier auf dem Kasernenhof. Sobald das reibungslos klappte, baute Ben eine neue Schwierigkeit ein.

Die Schüler mussten noch immer ihre Plätze verlassen und zu ihnen zurückkehren, doch jetzt vom Flur her, und Ben stoppte die Zeit.

Beim ersten Versuch vergingen achtundvierzig Sekunden. Beim zweitenmal gelang es in einer halben Minute.

Vor dem letzten Versuch hatte David eine Idee. Dann laufen wir uns wenigstens nicht gegenseitig um. Als sie sich in der richtigen Reihenfolge aufgestellt hatten, bemerkten sie, dass Robert jetzt ganz vorn stand.

Ben schnippte mit den Fingern, und die Reihe der Schüler eilte eifrig und still in den Raum. Er lächelte.

Zu seiner Überraschung beruhigten sich die Schüler fast augenblicklich. Die Ruhe, die plötzlich im Raum herrschte, war fast unheimlich.

So still war es in der Klasse sonst nur, wenn sie leer war. Zweitens: W er eine Frage stellt oder beantwortet, muss aufstehen und sich neben seinen Stuhl stellen.

Saunders und setzte sich auf das Bett ihrer Tochter. Laurie wandte sich um und sah die Mutter an. Macht sie sich deswegen Sorgen?

Elaine hat oft mit mir darüber gesprochen. Sie war sehr besorgt. Eine so dramatische Persönlichkeitsveränderung!

Das klingt fast so, als hätte er sich irgendeiner religiösen Sekte angeschlossen. Robert ist nur sicher, solange er sich innerhalb der Grenzen der Welle bewegt.

Welle nicht gibt. Aber um mich brauchst du dir deswegen keine Gedanken zu machen. Meine Begeisterung hat sich schon etwas abgekühlt.

Saunders nickte. Ich jedenfalls denke, es ist einfach eine Mode. So etwas wie Punk oder dergleichen.

In zwei Monaten erinnert sich keiner mehr, was es mit der Welle eigentlich auf sich hatte. Saunders skeptisch. Laurie seufzte.

Du machst dich wirklich verrückt wegen dieser ganzen Geschichte. Niemand indoktriniert hier irgendwen.

Sie werden bei dieser Versammlung neue Mitglieder in die Welle aufnehmen. Aber die wären sowieso gekommen. Die Welle ist nur ein Spiel, weiter nichts.

So, wie kleine Jungen Soldaten spielen. Du müsstest einmal Mr. ROSS kennenlernen, dann wüsstest du sofort, dass Sorgen überflüssig sind.

Er ist so ein guter Lehrer! Er will bestimmt nichts mit Dingen wie Kultgemeinden und Indoktrination zu tun haben. Ich meine, ich kann schon verstehen, warum David dabei ist.

Er ist überzeugt, dass sich seine Footballmannschaft dadurch verbessern lässt. Aber bei Amy verstehe ich es nicht. Ich meine, du kennst sie doch auch.

Sie ist so klug, und trotzdem nimmt sie das alles sehr ernst. Die ganze Welle ist ein Maulwurfshügel, und du machst ein Gebirge daraus.

Wirklich, glaub mir! Saunders stand langsam auf. David ist weniger ergriffen und bald driftet die Unterhaltung ab. Zentrales Thema ist das anstehende Football-Match.

Brian, der Football-Star der Schule, der allerdings schlechte schulische Leistungen vorzuweisen hat, und sein Freund Brad haben einen starken Trainingsrückstand zu beklagen.

Erst dort wird klar, dass die Freundschaft der beiden auf einer unterdrückten Rivalität von Amy aufbaut.

Wenig später werden zwei zweite Charaktere und gleichzeitig Redakteure der Schülerzeitung vorgestellt.

Ben Ross wurmt es, dass er seinen Schülern keine zufriedenstellenden Antworten auf ihre Fragen geben konnte, wie die Ereignisse im Nationalsozialismus so ausufern konnten.

Er vergräbt sich in Recherchen über das Dritte Reich, findet allerdings auch dort keine Antworten auf seine Fragen. Wenig später kommt seine Frau nach Hause, die seinen Übereifer nicht ernst nimmt.

Er will ein Szenario erfinden, um seinen Schülern das Verhalten der deutschen Bürger deutlich und verständlicher zu machen.

Mit dem fünften Kapitel beginnt Tag Zwei. Es wird nun der Fokus des Unterrichts auf Strenge und Disziplin gelegt, was den Schülern wider Erwarten sehr gut gefällt.

Bei einem Quiz über den Zweiten Weltkrieg sollen sich schnell und präzise antworten. Lediglich Brad, der zeitgleich der Mobber von Robert ist, sträubt sich den Befehlen gehorchen zu wollen.

Der dritte Tag beginnt. Als Ben Ross in die Klasse kommt, stellt er überrascht fest, dass die Schüler entgegen ihres üblichen Verhaltens ruhig und aufrecht, wie es am Vortag geübt wurde, auf ihren Plätzen sitzen.

Besonders Robert fällt Ben ins Auge, mit ordentlich gekämmten Haaren und Kleidung nimmt er aufmerksam am Geschehen teil.

Erneut sind die Schüler von der Energie gefesselt und auch Ben wird mitgerissen. Neben dem Namen wird ein gemeinsames Zeichen gefunden, eine Welle in einem Kreis.

David versucht unterdessen, seine Football-Mannschaft für die Welle zu begeistern. Laurie und andere Schüler erzählen ihren Eltern zuhause von dem Experiment.

Besonders Lauries Mutter zeigt sich sehr kritisch, da sie immer darauf geachtet habe, ihre Tochter selbstständig zu erziehen. Lauries Vater hingegen schätzt das Experiment entspannter ein und findet es richtig, der Klasse einen Gemeinschaftssinn und vor allem Disziplin näher zu bringen.

Dass das Experiment auf die einzelnen Verhaltensweisen der Schüler Einfluss hat, wird daran deutlich, dass David am Abend nicht zu Laurie kommt.

Für gewöhnlich spricht er dann mit ihrem Vater über Football, allerdings bleibt er lieber zuhause und bereitet sich auf den Unterricht vor.

Auch Ben Ross ist eingespannt von dem Experiment und vergisst dadurch für sich und seine Frau zu kochen.

Christy hat erste Zweifel an dem Experiment und dessen Auswirkungen. Die Auswirkungen der Welle machen sich nicht nur in der Klasse, sondern auch im Football-Team bemerkbar am dritten Tag des Experiments.

Um die Regeln der Gemeinschaft einzuhalten, verteilt Ben Karten an Helfer, die jeden melden sollen, der sich nicht an die gemeinsamen Regeln hält.

Robert wird zu einem dieser Helfer ernannt. Laurie bekommt zunehmend Zweifel an der Bewegung und bespricht mit den anderen Mitgliedern ihre Bedenken.

Diese zeigen sich allerdings irritiert und machen ihre Begeisterung für die Welle stark. Auch Robert ist bei dieser Besprechung dabei, er gehört endlich zur Gemeinschaft.

Die Welle hat zunehmend eine Eigendynamik entwickelt. Fast jeder Schüler möchte in den Geschichtsunterricht von Ben Ross und es hat sich bereits in der gesamten Schule die Begeisterung für die Welle breit gemacht.

Im Unterricht scheinen die Schüler fast schon zu Maschinen mutieren, sie beantworten nur noch schnell und präzise die Fragen.

Diese Veränderung bemerkt Ben Ross und wird nachdenklich. Keiner beschäftigt sich mehr mit den Themen des Unterrichts oder denkt kritisch und eigenständig.

Das macht sich auch in der Schülerzeitung bemerkbar. Keiner hat sich um einen Artikel gekümmert. Ihn empfing eine regungslose Stille.

Dabei hatte niemand von ihnen verlangt, sich derart zu verhalten. Ihre Gesichter waren gespannt, konzentriert, keiner grinste.

Schnell wurde deutlich, dass die Schüler aufmerksamer und aktiver wurden. Ihre Leistungen wurden besser und sie hingen an den Lippen ihres Lehrers.

Die Zahl seiner Schüler wuchs zusehends. Hierbei wurde die Klasse auf ein unbedingtes, überindividuelles Gemeinschaftsgefühl eingeschworen.

Das Gemeinschaftsgefühl wuchs immer mehr und nicht nur die Schüler waren begeistert, sondern auch Ron Jones war stolz auf seine Schüler und stolz auf seine eigene Leistung.

Erst nachdem ein jüdischer Schüler Gewalt erfährt, weil er sich der Welle nicht angeschlossen hat, begreift Ross die Gefährlichkeit seines Tuns.

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